Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit der Zukunft: Die Welt im Wandel

Der Wandel hin zu einem nachhaltigen Lebensstil ist längst zu einem Trend geworden. Der Markt für fair gehandelte Produkte und Lebensmittel in Bio-Qualität boomt, alternative Energien und E-Mobilität werden stetig ausgebaut. Dennoch stellt sich die Frage, wohin es mit der Nachhaltigkeit der Zukunft gehen wird. Sind wir bereit, unsere Gewohnheiten im Sinne der Nachhaltigkeit radikaler umzukrempeln? Haben Konzerne und Unternehmen Konzepte für eine nachhaltige Zukunft in der Hinterhand? Die globale „Fridays for Future” Bewegung zeigt, dass gerade die Jungen an die Gesellschaft appellieren, sie zu einem Umdenken bewegen möchten. Herkunft und Herstellungsbedingungen von Produkten werden stärker hinterfragt. Designer experimentieren mit neuartigen Materialien und verwenden nachwachsende Pflanzenfasern oder recycelte Kunststoffe. Immer mehr Unternehmen setzen auf Nachhaltigkeit in der Produktion und nutzen recycelbare Alternativen anstelle nicht abbaubarer Werkstoffe. Auch wenn Impulse häufig aus der jungen Generation stammen, ist der Wunsch nach Nachhaltigkeit keine Generationenfrage, schließlich betrifft der Zustand unseres Planeten alle Altersgruppen. Um einen Blick auf die Nachhaltigkeit der Zukunft zu wagen, helfen uns bereits die Erfahrungen aus der Corona-Krise. Gezwungenermaßen waren wir einem Entschleunigungsprozess unterworfen, wir mussten unsere Gewohnheiten einschränken, auf Flugreisen verzichten und unseren Konsum auf das Wesentliche reduzieren. Die Krise machte deutlich, dass ein Verzicht vieler materieller Dinge möglich ist. Trotzdem liegt es an uns, unseren Lebensstil auch in Zukunft verantwortungsbewusst zu führen. Tristan Horx zeigt auf, wo die Gesellschaft beim Thema Nachhaltigkeit bereits steht und wo dringend gehandelt werden muss. Eines ist klar, Unternehmen müssen sich dem Nachhaltigkeits-Wandel anpassen. Sie müssen Produktionsbedingungen, Lieferketten und Materialien prüfen und nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip auf Wiederverwertung statt Neuproduktion setzen, um auch in Zukunft weiter bestehen zu können. Die Nachhaltigkeit der Zukunft darf kein vorübergehender Trend sein, sondern muss sich in allen Zweigen unserer Gesellschaft fest verankern.

Werden Roboter die Arbeit von Menschen übernehmen? Und was folgt daraus? Werden Menschen von lästigen Routineaufgaben befreit und kann sich endlich sinnvollen und kreativen Aufgaben zuwenden oder wird die Digitalisierung der Zukunft zu Massenarbeitslosigkeit führen? Tristan Horx ist sicher, dass es viele Berufe gibt, die nicht von Maschinen wegrationalisiert werden können. So erkennt er bei aller Digitalisierung im Handel wieder eine Renaissance der zwischenmenschlichen beratenden Funktionen. Bei der Weiterbildung den Fokus auf zwischenmenschliche Kompetenzen zu legen ist für Tristan Horx daher ein guter Weg für die berufliche Zukunft. Auch in der Pflege, in der Roboter als Zukunftsmodell heraufbeschworen werden, ist für ihn klar: In der Realität will keiner von einem Roboter gepflegt werden. Und wenn die Maschinen immer bessere Maschinen werden, dann müssen die Menschen auch immer menschlichere Menschen werden.

Laut Tristan Horx befinden wir uns gerade in der digitalen Korrekturschleife. Über alle Generationen hinweg sind wir zwar bestens vernetzt, Oma und Opa sind unter die Blogger gegangen, das Geburtstagsständchen wird über Zoom gesungen. Doch trotz der Digitalisierung und optimierten Vernetzung werden wir immer einsamer. Gesellschaftlich gesehen sind wir laut Tristan Horx bereits am Höhepunkt der Digitalisierung der Zukunft angekommen. Nun folgt die Korrekturschleife. Im Zuge der Überdigitalisierung suchen die Menschen wieder nach echten Beziehungen und Kulturtechniken. Was folgt, ist die Rache des Analogen. Für das Post-Digitale-Zeitalter prophezeit Tristan Horx eine gesunde Synthese.

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